EPUBReader forever! Krautfunding rettet beliebtes Firefox Add-on


Das kostenlose Add-On EPUBReader macht Firefox zum E-Lesegerät: E-Books zum Beispiel bei Project Gutenberg oder Google Books lassen sich damit direkt im Browser öffnen. Mehr 400.000 Firefox-Nutzer lesen Tag für Tag auf diese Weise komfortabel via Desktop oder mobil, ohne eine externe App starten zu müssen. Doch damit das auch so bleibt, muss die Crowd in den nächsten Wochen ein bisschen investieren — siehe die aktuelle Kickstarter-Kampagne zur dringend notwendigen Weiterentwicklung von EPUBReader. Weiterlesen »

Verlosung: Krautpublishing-Handbuch (Print-Version)


Eine gute Anlaufstelle für aktuelle Infos rund um das Thema Crowdfunding ist Wolfgang Gumpelmeiers Seite „Crowdfunding-Service“. Auch, was aktuelle Crowdfunding-Literatur betrifft. Manchmal kann man sie auch mit etwas Glück gleich für umsonst erhalten: So gibt’s jetzt gerade „Krautpublishing“ zu gewinnen, das Crowdfunding-Handbuch für Verleger & Self-Publisher… Noch bis einschließlich Mittwoch, 6. April kann man an der Verlosung teilnehmen.

Krautpublishing – ein Handbuch für Verleger & Self-Publisher


Self- bzw. Indie-Publishing plus Crowdfunding gleich Krautpublishing. Das war grundsätzlich schon beim Erscheinen der ersten Auflage von „Krautfunding“ vor fast fünf Jahren (!) klar. Nicht umsonst lautete die dritte These, die ich dem Buch vorangestellt hatte, ja auch: „Crowdfunding verstärkt den Trend in Richtung Direkt-Publishing“.

Klar schien auch: Klassische Vermittlungsinstanzen wie Verlage waren nicht mehr unbedingt notwendig. Bis zum Erscheinen des aktuellen Handbuchs „Krautpublishing“ hat es dann aber doch noch ein Weilchen gedauert. Denn so richtig nahm die Sache hierzulande erst Fahrt auf, als zwei neue Vermittlungsinstanzen bereit standen: einfach zu nutzende Self-Publishing-Plattformen, siehe KDP, epubli & Co., wie auch deutsche Crowdfunding-Plattformen mit großer Unterstützer-Community, siehe Startnext, Visionbakery etc.

Inzwischen wird die Self-Publishing-Revolution tatsächlich auch stark durch die Kraft der Crowd angetrieben: auf der US-Plattform Kickstarter nähert sich die Zahl der crowdgefundeten Publishing-Projekte sogar schon der 100-Millionen-Dollar-Marke, in Deutschland haben die Book People alleine via Startnext immerhin schon mehr als 500.000 Euro zusammengetragen. Wobei immer öfter auch (Indie-)Verlage dabei sind… Weiterlesen »

Krautpublishing-Rekord: Wormworld Saga erreicht 43.000 $


Heute startet die deutsche Version von Kickstarter. Welches Crowdpublishing-Potential hinter der Plattform steckt, zeigt ein englischsprachiges Kickstarter-Projekt made in Germany, das heute endet: die Paperback-Version von “The Shelter of Hope – Wormworld-Saga Volume 2″ hat mit mehr als 800 Vorbestellungen knapp 43.000 Dollar eingesammelt. Die vom deutschen Comic-Zeichner Daniel Lieske ursprünglich als E-Comic entwickelte Fantasy-Serie begeistert international so viele LeserInnen, dass solche Zahlen sogar schon mehrmals erreicht wurden: “The Journey begins – Wormworld-Saga Volume 1″ sammelte im letzten Jahr 45.000 Dollar ein, zwei weiterer Kampagnen zur Finanzierung der Online- bzw. App-Version brachten jeweils mehr als 20.000 Dollar. (Weiterlesen auf E-Book-News)

Pentian, oder: Crowdpublishing mit Rendite


Crowdpublishing war finanziell gesehen bisher eine Einbahnstraße: Autoren oder Verlage sammelte Vorbestellungen, als Gegenwert erhalten die Unterstützer am Ende das fertige Produkt, ob nun Print-Buch oder E-Book, manchmal auch noch spezielle Goodies wie signierte Exemplare, Poster, T-Shirts oder eine Einladung zur Release-Party. Bei der spanischen Crowdpublishing-Plattform Pentian ist das anders: neben Crowdfunding-Elementen kommt hier auch Crowdinvestment dazu – die Hälfte der Erlöse fließt an die Crowd zurück. Den Rest teilen sich Autor und Plattform im Verhältnis 40 zu 10 Prozent. (Weiterlesen auf E-Book-News)

Bitcoins – Zukunft des Geldes, Zukunft des Crowdpublishings?


“Die Dinge stehen so schlecht, dass in unserer Zeit nur ein Komödiant wirklich Sinn schöpfen kann aus einer Ökonomie, die auf dem Druck von Banknoten basiert”, schrieb vor einiger Zeit ein britischer Blogger. Diesen Comedian gibt es tatsächlich – nämlich Dominic Frisby. Zugleich ist Frisby – kein Scherz – aber auch Wirtschaftsjournalist. Perfekte Voraussetzung, um eins der ersten Sachbücher über Bitcoins überhaupt zu schreiben, und die Frage zu stellen: Sieht so die Zukunft des Geldes aus? “Bitcoins – The Future of Money?” ist gerade frisch erschienen, und auch aus einem anderen Grund ein echter Hingucker: publiziert wurde es nämlich vom Crowdpublishing-Verlag Unbound, der für die Pre-Order-Kampagne erstmals weltweit auch Bitcoin-Zahlungen zuließ. Anlässlich des Buch-Starts sprach ich mit dem Autor über Krypto-Währungen und die Zukunft des Crowdfundings. (Die deutsche Übersetzung des Interviews wie auch eine ausführlichere E-Book-Review findet man auf E-Book-News). Weiterlesen »

Krypto-Krautpublishing: taz-Paywahl jetzt mit Bitcoins


Alternative Tageszeitung trifft alternative Währung, das passt wirklich perfekt: wer die Berliner taz unterstützen möchte, kann sich für die kostenlos lesbare Online-Version der Gazette ab jetzt auch mit Bitcoins bedanken. Schon bisher spenden viele „Freizahler“ regelmäßig im Rahmen der „Paywahl“ recht fortschrittlich z.B. per Flattr, PayPal & Co., was seit Start der taz-zahl-ich-Kampagne im Jahr 2011 ingesamt schon mehr als 260.000 Euro einbrachte. Unter der Adresse 165dtfwNvyMUbLGdqf87w8DfZX7i542Fyr (im Bild links als QR-Code dargestellt) geht das nun auch mit der hippen Kryptowährung – dieser öffentliche Schlüssel ist sozusagen die Bitcoin-Kontonummer der taz. Gerade für Krautpublishing-Strategien sind Bitcoins wohl die idealste Form der Transaktion, denn es fallen praktisch keine Gebühren an. (Weiterlesen auf E-Book-News)

Krautpublishing? Kickstarter!


Wer in den USA Krautfunding denkt, denkt Kickstarter. Die Plattform sammelte bis zu ihrem fünften Geburstag im April 2014 mehr als 1 Milliarde Dollar ein, die Hälfte davon allein im vergangenen Jahr. Bei solchen Rekordzahlen geht aber eine Nachricht schnell unter: Kickstarter ist nicht nur ein idealer Ort für die crowdgestützte Vermarktung von coolen High-Tech-Gadgets oder Prêt-à-Porter-Design, sondern hat sich zur weltweit größten Krautpublishing-Adresse gemausert. Insgesamt wurden seit dem Plattform-Launch schon mehr als 20.000 Publikations-Projekte realisiert, Gesamtsumme: knapp 70 Millionen Dollar. Wer jetzt an nur an Buchstaben denkt, liegt aber nicht ganz richtig: denn 25 Millionen Dollar trugen dabei die Unterstützer von 4.000 Comic-Projekten zusammen – die bei Kickstarter als eigene Kategorie erscheinen. Die bunten Bildergeschichten erzielen pro Kampagne nicht nur deutlich mehr Geld, die Erfolgsquote ist mit knapp 50 Prozent auch deutlich höher als bei anderen Krautpublishing-Kategorien (32 Prozent). (Weiterlesen auf E-Book-News)

Kladdebuch – Deutschlands erster echter Krautpublisher


Kladdebuch goes Krautpublishing: Die im Sommer 2013 gegründete “Manufaktur für Satz und Wort” setzt bei der Realiserung von Buchprojekten auf Pre-Order-Kampagnen in enger Kooperation mit der Leipziger Crowdfunding-Plattform Visionbakery. „Wir wollen, dass Crowdfunding nicht nur vereinzelt Buchprojekte möglich macht, sondern auch als Weg für die Literatur aller Genres interessant wird“, so Kladde Buchverlag-Gründer Jonas Al-Nemri. Als erstes Projekt wird Ulrich Pätzolds erzählerischer Stadtführer “Berlin – Geschichte in Geschichten” erscheinen – sowohl als E-Book wie in einer aufwändig gestalteten Print-Version. Bewusst umgeht Kladdebuch den “Quick-and-Dirty”-Workflow vieler POD-Projekte und setzt stattdessen auf Qualität bei Design, Lektorat und Produktion: “Wir möchten damit einen neuen literarischen Lifestyle prägen”, so Al-Nemri. Neben Lifestyle-Publishing gibt es noch einen weiteren Eckpfeiler: fair publishing. Abgesehen von fairen Honoraren oberhalb üblicher Gepflogenheiten bei Publikumsverlagen bedeutet das für die Kladdebuch-Macher den Verzicht auf Amazon als Vertriebsplattform. Stattdessen gilt: Buy local. (Weiterlesen auf E-Book-News)

Krautreporter soll leserfinanziertes Online-Magazin werden


Damit beim Online-Journalismus mehr herauskommt als Verblendungszusammenhänge von Bild.de bis Buzzfeed, setzt Krautreporter.de schon seit Anfang 2013 auf Krautfunding – fast 200.000 Euro kamen dort inzwischen für engagierte journalistische Projekte zusammen. Zugleich reifte damit die Erkenntnis: allem Gerede über “Kostenloskultur” zum trotz sind LeserInnen durchaus bereit, für guten Online-Journalismus Geld auszugeben. Das hat die Krautreporter-Gründer Sebastian Esser, Philipp Schwörbel und Alexander von Streit nun ermutigt, den großen Sprung zu wagen: aus der Krautfunding-Plattform soll ein “tägliches Magazin für die Geschichten hinter den Nachrichten” werden, und zwar werbefrei – also weder mit Bannern verbaut noch mit Suchmaschinen-Ranking im Kopf geschrieben. Bis zum 15. Juni sollen 15.000 Unterstützer ein Vorab-Abo zum Preis von 60 Euro buchen – so will man insgesamt 900.000 Euro Startkapital für die ersten 12 Monate sammeln. [Weiterlesen auf E-Book-News]